| BlowerDoor-Test |
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Es wird in eine offene Außentüre ein Rahmen eingesetzt, der mit einer Folie bespannt ist. In einer Öffnung in dieser Folie befindet sich ein Ventilator. Mit diesem Ventilator wird eine genau definierte Druckdifferenz zwischen Gebäude und Außenluft aufgebaut. Der Ventilator muss nun eine bestimmte Luftmenge nachfördern, um diese Druckdifferenz aufrecht zu erhalten.
Diese Luftmenge wird anschließend durch das Gebäudevolumen geteilt. Damit kann der so genannte n50- Wert ermittelt werden, der eine aussagekräftige Kenngröße der Luftdichtheit nach DIN EN 13829 darstellt. Das Vorurteil: Wenn das Haus zu dicht ist, kann es nicht mehr atmen und es gib Schimmel! Das Gegenteil ist der Fall: Wenn warme und feuchte Raumluft in Bauteile einströmen kann und dort abkühlt, kondensiert die Luftfeuchtigkeit, was zu Bauschäden und Schimmelpilzbildung führt. Es ist nicht die Dämmung selbst, sondern der falsche Umgang mit der Dämmung, der zu Bauschäden führt. Denn schon durch kleine Leckagen strömt ein Vielfaches von der Feuchtigkeit, die durch ein intaktes Bauteil abgeführt wird.
Ein Beispiel: Ein ausgebautes Dachgeschoss mit einer ca. 120 m² großen, gedämmten Dachfläche gibt nach einer Modellrechnung an einem Wintertag (innen 20°C, außen 0°C) 120 g Wasserdampf durch Diffusion nach außen ab. Wenn sich in dieser Dachfläche durch eine unzureichende Abdichtung nur eine einziger Spalt von 1 mm Breite und 1 m Länge bildet, so wird durch diesen Spalt von der nach außen strömenden Luft eine Wassermenge von 360 g transportiert, also etwa dreimal soviel wie durch Diffusion durch die gesamte Dachfläche. 7 Gründe für eine luftdichte Gebäudehülle
Die Blower-Door- Messung kann dienen als:
Zur Leckagesuche werden von mir Infrarot- Oberflächen- Thermometer, Anemometer und Taupunktmessgeräte eingesetzt. Qualität schafft VertrauenVom Fachverband für Luftdichtheit zertifizierter Luftdichtheitsprüfer seit 2005. Besuchen Sie mich doch auf meiner Homepage: www.eschemann.info |
